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Zwischen Pension, Tanzschule & Gym: Elisabeth Weber

Personal Trainer Mödling

„Ich habe es nicht verstanden, wie man ins Fitnesscenter gehen kann“ sagt die heute sportliche Elisabeth Weber. Mittlerweile trainiert sie täglich. Und das obwohl ihr Arbeitsalltag durchaus stressig ist: Sie führt eine Pension und eine Tanzschule in Wien. Im Interview bei Personal Trainer & Sporttherapeut Marcel Ott plaudert sie über ihren Weg zum Sport, Motivation und ihr Ziel beim Crossfit-Wettbewerb teilzunehmen.

Marcel: Trotz des durchaus stressigen Arbeitsalltages kommst du seit rund 5 Jahren zu 6-7 Sporteinheiten wöchentlich. Wie schaffst du das zeitlich?

Elisabeth: Ich muss mir einfach die Zeit nehmen. Jede Sporteinheit ist fix in meinem Kalender eingetragen und somit in meinen Arbeitsalltag integriert. Seit knapp 5 Jahren trainiere ich 3-4x wöchentlich bei dir und weitere 3x pro Woche gehe ich zum Crossfit.

Marcel: .. das mit dem Sport war aber nicht immer so.

Elisabeth: Nein, gar nicht! Früher hab ich es nicht verstanden, wie man ins Fitnesscenter gehen kann (lacht). Nachdem meine Mutter eine schwerwiegende Verletzung hatte, habe ich sie ins Fitnesscenter begleitet. Das war der Anfang.

Marcel: Und mittlerweile bist du eine Sportkanone. Wie ergänzen sich deine beiden Trainingsarten?

Elisabeth: Beim Crossfit schaue ich auf die typischen Skills, wie Handstand-Walk und Double Unders, sowie auf die Technik, um möglichst viele Wiederholungen in kurzer Zeit zu schaffen. Das Krafttraining mit dir bereitet mich ideal für Crossfit vor, sodass ich mich dort eben auf die genannten wesentlichen Punkte konzentrieren kann.

Marcel: Obwohl du so gut trainiert bist, macht dein Rücken gelegentlich Probleme.

Elisabeth: Vor zwei Jahren hatte ich erstmals eine Bandscheibenvorwölbung. Mit Physiotherapie und deinem Training haben wir die Probleme super in den Griff bekommen, ich war absolut schmerzfrei. Aufgrund meines intensiven Sports kam die Bandscheibenvorwölbung kürzlich wieder zurück. Wir sind aber auf einem guten Weg in Richtung gesunden Rücken – ich bin zuversichtlich.

Marcel: Woher kommt deine Motivation?

Elisabeth: Ich bin ein sehr ehrgeiziger Mensch. Der Sport und vor allem das Training mit dir machen mir so viel Spaß! Schlechte Laune macht sich beim Sport schnell aus dem Staub! Außerdem ist es motivierend die Fortschritte zu sehen – das sind meine Erfolgserlebnisse.

Marcel: Und genau deine Motivation führt dich zu einem großen Ziel ..

Elisabeth: Genau! Mein Ziel ist die Teilnahme am Crossfit-Wettbewerb im Oktober 2020. Vorausgesetzt mein Rücken spielt mit.

Marcel: Nehmen wir an du bist rechtzeitig schmerzfrei, welche Elemente willst du für die Teilnahme am Crossfit-Wettbewerb verbessern?

Elisabeth: Meine Ausdauer muss noch etwas besser werden. Bei so einem Wettbewerb muss ich in kurzer Zeit hohe Gewichte bewegen. Außerdem stehen täglich 3-4 Disziplinen an. Mit dem Airbike – und einer möglichst hohen Watt-Anzahl – geht es also Richtung Ziel (lacht) 

Marcel: Welche Etappe steht als nächstes an?

Elisabeth: Der Muscle-up. Also ein Klimmzug und dann muss ich noch meinen Körper über die Stange heben. Und allgemein will ich noch stärker werden.

Marcel: Welche Trainingsübung fordert dich besonders heraus?

Elisabeth: Das einbeinige Kreuzheben in Kombination mit dem Airbike (lacht)

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