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Julia im Interview

Julia im Interview

Seit mehr als zwei Jahren trainiert Julia Frixeder-Dudczak bei Marcel Ott. Ihre gesetzten Ziele hat sie bereits erreicht: Stabilität im Rücken und die allgemeine Fitness zu steigern. Seither kann Julia die körperlichen Herausforderungen in ihrem Beruf als Ärztin wesentlich einfacher bewältigen. Im Gespräch mit Marcel reflektiert sie auf die vergangenen zwei Jahre und spricht über ihre Entwicklung.

Marcel: Julia, du trainierst schon seit Mai 2017 bei mir. Kannst du dich noch erinnern, weshalb genau du zu mir gekommen bist?

Julia: Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon einiges im Bereich des Ausdauertrainings gemacht. Ich wollte jedoch kräftiger werden, Muskelmasse aufbauen und gesamt fitter werden. Außerdem hatte ich mir zum Ziel gesetzt mehr Stabilität im Rücken zu erreichen. Das war vor allem nach meinem Bandscheibenvorfall an den Halswirbeln essentiell.

Marcel: Wie hast du die Rückenprobleme in den Griff bekommen?

Julia: Du hast mich damals mental sehr gut aufgefangen und mir geholfen mich step-by-step hochzuarbeiten. Anfangs waren es ganz einfache Bewegungen und Mobilisierungsübungen, gefolgt von einem angepassten Krafttraining. Wichtig war dabei immer eine kontrollierte und richtige Ausführung. Heute bin ich im Rücken stärker als je zuvor.
Marcel: Hier muss ich noch hinzufügen: Um den muskulären Aufbau zu schaffen, haben wir gemeinsam mit der Physiotherapeutin Karin Dalder gearbeitet. Gerade bei schweren Verletzungen ist es immens wichtig Physiotherapeuten hinzuzuziehen. Gemeinsam können wir viel mehr bewirken. Wie eben auch dein Regenerations- und Aufbauprozess zeigt. 

Marcel: Welche Elemente haben deinen gesamten Trainingserfolg ausgemacht?

Julia: Hartnäckigkeit, also Disziplin. Und jede Menge Ambition. Für mich persönlich war auch die Abwechslung im Training ausschlaggebend dafür meine Motivation und den Spaß beizubehalten. Aber es war nicht nur das Training alleine. Ich habe auf meine Ernährung geachtet, bewusster gegessen und für mich selbst eine Balance gefunden.

Marcel: Wie fühlt sich die neu erlangte Lebensqualität an?

Julia: Sehr gut! Ich fühle mich richtig fit – wesentlich kräftiger und gesamt vitaler. Das merkt auch mein privates und berufliches Umfeld. Gerade in meinem Beruf als Ärztin bin ich sehr viel auf den Beinen. Die körperlichen Herausforderungen kann ich durch das regelmäßige Training einfacher bewältigen.

Marcel: Inwiefern hat das bisherige Training Einfluss auf deinen Alltag?

Julia: Ich bin eindeutig sensibilisiert und nehme sehr schnell kleinste Fehlhaltungen wahr. Beispielsweise beobachte ich mich wie ich stehe und adaptiere gegebenenfalls die Gewichtverteilung. Hebe ich einen Gegenstand hoch, dann achte ich auf meine Bewegung. Generell versuche ich gelenkschonend zu arbeiten. Und sollte ich trotzdem ein unangenehmes Gefühl im Rücken bekommen, habe ich sofort ein paar Übungen parat, um dem entgegenzuwirken.

Marcel: Hast du dir ein neues Ziel gesetzt?

Julia: Ja, so ein kleines Ziel (lacht). Einen Sixpack hätte ich gerne. Also schon noch schön weiblich. Es soll ein kleiner, definierter Sixpack sein.

Marcel: Wie sieht der Weg zu diesem Ziel aus?

Julia: Da muss ich jetzt sehr auf die Ernährung achten! Nicht zu wenig essen und ein paar mehr Proteine zu mir nehmen. Und wohl mehr Krafttraining als Ausdauertraining (lacht).
Marcel: Das liegt dann wohl in meiner Hand (lacht).

Marcel: Welche Trainingsübungen bringen dich an deine Grenzen?

Julia: Das „Airbike“! Wenn ich beim „Airbike“ eine Minute Vollgas geben muss – sehr heavy! (lacht)Aber auch die Ausfallsschritte und die Kniebeugen reihen sich in die Liste meiner anstrengendsten Übungen ein.

Marcel: Mit welchem Gefühl gehst du nach dem Training nach Hause?

Julia: Manchmal sogar vitalisierter als zuvor. Ich fühle mich trotz der Anstrengung super. Es ist eine Art Glücksgefühl, wenn die Muskeln kribbeln.

Marcel: Welche Worte beschreiben unsere Zusammenarbeit am besten?

Julia: Sehr erfolgreich, hoher Spaßfaktor, freundlich und personenbezogen.

Marcel: Vielen Dank für das Interview. Jetzt geht’s ab zum Aufwärmen.

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