.

Zimt

Zimtstange

Würzig, süß, aber auch herb - der unverkennbare Duft von Zimt begleitet uns vor allem in der Weihnachtszeit. Auch zu jeder anderen Jahreszeit darf Zimt aber nicht fehlen. Als Tee kann er die Verdauung fördern und hilft außerdem bei Erkältungen.

Herkunft

Zimt zählt zu den ältesten Handeslartikeln der Menschheit - im 15. Jahrhundert soll es sogar so wertvoll gewesen sein, dass man Sklaven gegen Zimtsangen eintauschen konnte. Die Kulturgeschichte reicht zurück bis 4.000 v.Chr. in China und teuer blieb das Gewürz bis weit ins 18. Jahrhundert hinein. Heute kennt man vor allem zwei Arten von Zimt: Ceylon-Zimt und Kassia-Zimt. Ceylon-Zimt besteht aus dicht gewickelten Rollen aus dünnen, getrockneten Rinden und ist für ein nach edlen Hölzern, Vanille und Gewürznelken durftendes Aroma bekannt. Kassia-Zimt hingegen besteht aus dickeren Rinden und weniger dicht gerollten Stangen und findet sich sehr oft als Würze in Fertigprodukten wieder.

 

Verwendung in der Küche

Zimt eignet sich sowohl für süße als auch für salzige und würzige Speisen. Bei uns gilt Zimt als das Weihnachtsgewürz schlechtin - im Orient allerdings darf dieses Gewürz in nahezu keinem Gericht fehlen. Linsen, Karotten, Krustentiere wie Garnelen und Hummer, Suppen und vor allem Currygerichte und Chutneys erhalten durch Zimt ihre ganz spezielle Note. Gut zu wissen: Zimtstangen entfalten ihr Aroma erst, wenn man sie aufbricht, reibt oder in einer Flüssigkeit erhitzt.

 

Tipps & Infos

Das Zimtrindenöl des Ceylon-Zimts gilt als das am stärksten antibakteriell wirksame Öl und wird bei Grippe oder Bronchitis eingesetzt. Am Besten man nimmt eine Zimtstange und übergießt sie mit heißem Wasser - 5-10 Minuten ziehen lassen (je nach gewünschter Intensität) und fertig!

 

Viel Spaß beim Ausprobieren wünscht dir dein Personaltrainer in Wien und Perchtoldsdorf!

zurück